Ein Haus der Begegnung in Kroatien – eine Vision für Kinder und Jugendliche

Ein Haus der Begegnung in Kroatien: offen, liebevoll, christlich. Raum für Kinder, Jugendliche, Gemeinschaft, Orientierung und Hoffnung. Schrittweise.
Haus der Begegnung in Kroatien – geplantes Begegnungshaus für Kinder und Jugendliche

Manchmal beginnt eine Vision nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken, der immer wieder zurückkommt. So ist es auch mit diesem Haus hier in unserem Ort in Kroatien. Es ist ein ganz normales Nachbarhaus – unscheinbar, ruhig, ohne besondere Auffälligkeit. Und doch tragen Lisa und Daniel seit längerer Zeit genau für diesen Ort eine Vision im Herzen.

Noch wissen wir nicht, wie Gott diese Vision im Detail umsetzen wird. Aber wir spüren immer deutlicher, dass dieses Haus mehr sein soll als nur ein Gebäude. Es soll ein Haus der Begegnung für Kinder und Jugendliche werden – ein Ort, an dem Gemeinschaft, Orientierung und die gute Botschaft von Jesus ganz natürlich ihren Platz haben.

Warum ein Haus der Begegnung für Kinder und Jugendliche so wichtig ist

Wer hier in unserem Ort lebt oder ihn kennt, weiß: Viele Kinder und Jugendliche haben nach der Schule wenig Möglichkeiten. Sie treffen sich auf dem Spielplatz, stehen vor der Schule herum, reden, warten, vertreiben sich die Zeit. Oft nicht, weil sie etwas „Schlechtes“ wollen, sondern weil es schlicht keine Alternativen gibt.

Genau hier setzt unsere Vision an. Dieses Haus soll ein offener Begegnungsort sein – vor allem tagsüber. Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche einfach da sein können. Ohne Leistungsdruck. Ohne Erwartungen. Ohne das Gefühl, fehl am Platz zu sein.

Es geht nicht darum, sie zu kontrollieren oder zu überwachen, sondern darum, präsent zu sein. Erwachsene, die da sind. Räume, die Sicherheit geben. Gemeinschaft, die trägt. Ein Umfeld, in dem man sich begegnen, reden, lachen, spielen oder auch einfach nur zur Ruhe kommen kann.

Ein christlicher Rahmen – natürlich, offen und einladend

Dieser Ort soll klar im christlichen Kontext stehen. Aber nicht im Sinne von Zwang oder religiöser Enge. Sondern so, wie Jesus selbst Menschen begegnet ist: offen, liebevoll, ehrlich und auf Augenhöhe.

Die gute Botschaft von Jesus soll hier Raum haben – ganz selbstverständlich. In Gesprächen. Im Miteinander. In der Art, wie wir miteinander umgehen. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Angebot. Als Hoffnung. Als Orientierung.

Auch Musik soll dabei eine Rolle spielen. Gerade die Musik, die wir im Rahmen von 22:22 Records neu entwickeln. Musik, die im Hintergrund läuft, Atmosphäre schafft und Gott ehrt. Kein lautes Event, kein Dauerprogramm – sondern ein Klangraum, der prägt und trägt.

Raum für Entwicklung, Gemeinschaft und neue Ideen

Diese Vision ist bewusst offen gehalten. Wir haben keinen starren Masterplan, keine feste To-do-Liste für die nächsten Jahre. Stattdessen lassen wir Raum für das, was Gott entwickeln möchte.

Vielleicht wird dieses Haus eines Tages auch Platz für Tiere bieten. Der Gedanke an einen Esel begleitet uns schon länger – nicht als Attraktion, sondern als Teil eines natürlichen Umfelds, in dem Kinder Verantwortung, Nähe zur Schöpfung und Ruhe erleben können.

Vielleicht entstehen hier auch wieder Freizeiten. In der Vergangenheit gab es bereits christliche Jugendfreizeiten in dieser Region, bei denen Menschen aus Deutschland nach Kroatien kamen. Gemeinschaft, Glauben, Natur und Zeit miteinander. Ob und wie das wieder angebunden wird, ist offen – aber durchaus denkbar.

Dieses Haus soll kein fertiges Konzept sein, sondern ein Ort, der wachsen darf. Schritt für Schritt. In Gottes Tempo.

Eine Vision teilen – ohne Druck, ohne Forderung

Uns ist wichtig, das klar zu sagen: Dieser Beitrag ist kein Spendenaufruf. Wir schreiben das nicht, um zu überzeugen oder zu bitten. Wir möchten einfach teilen, was wir auf dem Herzen tragen.

Natürlich wissen wir, dass aktuell vieles fehlt – finanziell, organisatorisch, praktisch. Aber wir haben gelernt, Gott zu vertrauen. Visionen beginnen nicht mit Ressourcen, sondern mit Gehorsam. Oft zeigt Gott den nächsten Schritt erst dann, wenn man bereit ist, das zu teilen, was Er ins Herz gelegt hat.

Dieses Haus steht da. Die Vision ist da. Alles Weitere liegt in Gottes Händen.

Ein Ort, der mehr sein darf als vier Wände

Vielleicht bleibt dieses Haus noch lange einfach ein Gebäude. Vielleicht wird es eines Tages erfüllt sein von Stimmen, Lachen, Musik und Gesprächen. Vielleicht wird es ein Ort, an den Kinder gerne kommen, weil sie sich gesehen fühlen. Ein Ort, an dem Jugendliche entdecken, dass ihr Leben Wert und Richtung hat.

Wir wissen es nicht. Aber wir glauben, dass Gott nichts zufällig ins Herz legt. Und dass jede Vision, die aus Liebe entsteht, einen Sinn hat – selbst dann, wenn ihr Weg noch offen ist.

Genau das wollten wir hier teilen. Nicht mehr. Und nicht weniger.

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